CHRISTIAN REINERT
Facharzt für Orthopädie
Herr Reinert studierte bis 1990 an der Philipps-Universität Marburg. Als Assistenzart arbeitete er bis 1995 u.a. im Deutschen Skoliosezentrum der Werner Wicker Klinik in Bad Wildungen, im Urban-Krankenhaus Berlin, Abteilung Orthopädie sowie im Berliner St.-Joseph-Krankenhaus. Seine Facharztprüfung absolvierte Herr Reinert im Jahr 2000 und vervollständigte seine Kenntnisse als Oberarzt im Unfallkrankenhaus Berlin, Zentrum für Rückenmarkverletzte. Im Jahr 2001 eröffnete er seine Praxis in der Giesebrechtstraße, nahe dem Kurfürstendamm.
Es gibt so viele Ursachen für Krankheiten, wie es Krankheiten gibt. Und diesen Ursachen versuche ich auf den Grund zu gehen, damit ich helfen kann.
Am Anfang steht deshalb immer ein Gespräch mit meinen Patienten. Je besser ich meine Patienten verstehen kann, desto erfolgreicher kann ich wirken. Je besser meine Patienten mein Handeln verstehen, desto besser können sie mitwirken. Deshalb ist Verständnis eine gute Basis.







Knorpelsubstanz überzieht die Gelenkoberflächen und dient der reibungslosen Bewegung der Gelenke. Innerhalb gewisser Grenzen kann sie Belastungen als Stoßdämpfer abfedern. Im gesunden Gelenk entstehen bei mechanischer Belastung, z.B. beim Gehen, bestimmte elektrische Ströme, die für den Wiederaufbau von Knorpelgewebe verantwortlich sind und so die Funktionsfähigkeit des Knorpels erhalten.
Durch Verletzungen sowie abnutzungsbedingte Veränderungen der Sehnen, Bänder und der Faserknorpel (wie Meniski und Bandscheiben) wird dieser Prozeß nachhaltig gestört. Der natürliche Regenerationsfluss wird verhindert und Knorpelgewebe abgebaut.
Bei einer Behandlung mit PMT übermitteln Spulensysteme elektromagnetische Signale in den Knorpel und sorgen dafür, dass der Körper die noch vorhandenen Knorpelmassen am betroffenen Gelenk wieder aufbaut. Die Signale entsprechen in Dauer, Frequenz und Ausschlag den natürlichen, körpereigenen Signalen und sind biologisch auf das Knorpelgewebe abgestimmt. Sie können von den Knorpelzellen als Information und Aufforderung verstanden werden, mit der Regeneration des erkrankten Gewebes zu beginnen.
Je nach Körperregion sind 9 bzw. 12 Einzelbehandlungen erforderlich. Die Patienten sitzen oder liegen während der Behandlung. Das zu behandelnde Gelenk oder die Wirbelsäule wird in einer Luftspule bequem gelagert.
Eine Behandlung dauert zwischen 20 und 40 Minuten. Während dieser Zeit werden spezielle, pulsierende Gleichstromimpulse, deren Intensität und Frequenz nach einem genauen biologischen Muster wechseln, in das erkrankte Gewebe gesendet.
Dadurch können körpereigene natürliche Reparaturvorgänge wieder in Gang gesetzt werden, auf die der Körper nach einigen Tagen reagiert. Ab diesem Zeitpunkt kann eine Linderung eintreten. Erfahrungsgemäß setzt dieser Prozeß einige Zeit nach Beendigung der Behandlung ein und erreicht den Höhepunkt nach etwa 6-8 Wochen.
Die Behandlung mit PMT ist absolut schmerzfrei, Nebenwirkungen sind nicht bekannt. Das Ergebnis ist bei 70% aller Behandelten eine deutlich bessere Beweglichkeit der Gelenke, erhebliche Schmerzlinderung bis hin zur Schmerzfreiheit.
Die Lehre der Chirotherapie geht davon aus, dass die meisten Schmerzen an der Wirbelsäule durch Blockierungen der Wirbelgelenke zustande kommen. Darunter ist eine Art Verkeilung zu verstehen, etwa so, als würde eine Schublade klemmen.
Bei einer Blockierung ist die ideale Mittelstellung verschoben, dadurch wird die Beweglichkeit eingeschränkt. Hält eine Blockierung länger an, können Überdehnungen oder Verkürzungen der Haltebänder die Folge sein. Weitere Folgen können Muskelverspannungen, Fehlhaltungen und gereizte Nervenenden mit deutlichen Schmerzen sein.
In der Therapie untersucht der Arzt das betroffene Gelenk mit den Händen, prüft die Funktionen und bestimmt die Richtung der Blockierung. Der therapeutische Griff erfolgt immer in die freie Richtung, niemals in Richtung der Blockade.
Der Impuls ist sehr kurz, sehr schnell und mit wenig Kraft. Das manchmal hörbare Knacken bedeutet nicht, dass Knochen oder Wirbel "eingerenkt" werden - dies ist anatomisch so nicht möglich, da Wirbel sehr fest miteinander verbunden sind.
Hyaluronsäure wirkt wie ein Filter: Nährstoffe gelangen zum Knorpel, schädliche Substanzen werden abgehalten. Sie zählt zu den bestdokumentierten biologischen Knorpelschutzstoffen und wird in vielen Leitlinien als Therapieoption genannt.
Klinische Studien zeigen, dass eine Serie aus fünf wöchentlichen Injektionen die Arthrosesymptome funktionell verbessern kann. Der Effekt hält häufig 6 bis 12 Monate an.
Arthrose ist eine degenerative Gelenkerkrankung. Sie beginnt mit einer Schädigung des Knorpels und führt im Verlauf zu Veränderungen des darunterliegenden Knochens. Typische Beschwerden sind Schmerzen, Schwellungen und zunehmende Bewegungseinschränkungen.
Häufig betroffen sind Hüft-, Knie- und Wirbelsäulengelenke. Die Behandlung startet in der Regel konservativ (z.B. Physiotherapie, Bewegung, medikamentöse Therapie). In fortgeschrittenen Fällen können operative Verfahren notwendig werden.
Rückenschmerzen entstehen häufig durch einseitige Belastungen im Alltag - z.B. langes Sitzen, Stehen, Bücken oder Heben. Dabei verspannt die Muskulatur und Schmerzen können zunehmen.
Regelmäßige Bewegung hilft, im Alltag fehlt dafür jedoch oft die Zeit. Deshalb können Sie Ihren Praxisbesuch für eine kurze, gezielte Entspannung nutzen.
Die Hochtontherapie kombiniert Ursachenbehandlung und symptomatische Schmerzlinderung. Energie wird lokal am Behandlungsort und gleichzeitig systemisch im ganzen Körper zugeführt.
Dadurch gelangen aktivierende Impulse an viele Körperzellen - besonders dorthin, wo sie aktuell benötigt werden.
Ziel ist es, Heilungsprozesse zu fördern, Schmerzen zu lindern und Energieblockaden zu lösen. Die Therapie unterstützt den Zellstoffwechsel und körpereigene Regelprozesse.
Die geräuschlose Behandlung dauert etwa 60 Minuten. Empfohlen werden in der Regel 10 Sitzungen.
Ein gesunder Stand und eine stabile Körperhaltung helfen, Schmerzen und chronischen Beschwerden vorzubeugen. Schuheinlagen unterstützen die Statik und entlasten Druckpunkte sowie die Wirbelsäule.
Fußprobleme sind häufig und sehr unterschiedlich ausgeprägt. Ungünstiges Schuhwerk kann Fehlbelastungen und Fehlstellungen verstärken.
Folgen können statische Veränderungen an Becken und Wirbelsäule, chronische Verspannungen und deutliche Schmerzen sein.
Muskulär bedingte Schmerzen können Beweglichkeit und Lebensqualität deutlich einschränken. Ohne Behandlung entsteht häufig ein Schmerzkreislauf aus Schonhaltung, Überlastung anderer Muskelgruppen und erneuter Verspannung.
Die Tapes bleiben je nach Befund mehrere Tage bis etwa eine Woche auf der Haut. Sie sind gut verträglich und halten in der Regel auch beim Duschen oder in der Sauna.
Behandelt werden u.a. Rücken- und Gelenkprobleme, Wirbelsäulenbeschwerden, Schulter-Nackenbeschwerden, Hexenschuss, Migräne, Muskelschmerzen und Bewegungseinschränkungen.
CHRISTIAN REINERT
Facharzt für Orthopädie
NADJA
Praxismanagerin
YVONNE
Front-Office-Management